Sonntag, 15. Mai 2011

Mistral

Heute ist ein Extremtag: extrem viel Wind.

Dieser Wind ist nicht nur in der Provence berühmt: er ist kalt, böig bis stürmisch und kommt aus nordwestlicher Richtung. Ich könnte auch ohne Mistral leben, denn er trocknet die Haut aus, wirbelt Staub auf, rüttelt an Fensterläden und heult um alle Ecken. Zweifelsohne hat der Mistral auch Vorteile: Frisch gewaschene Wäsche trocknet extrem schnell, und vom Glück besonders begünstigt kann man sich schätzen, wenn man die Wäsche dann auch noch wiederfindet.

Wir hatten heute nicht nur dieses Glück, wir freuten uns zudem, dass unsere Nachbarn einen kräftigen Olivenbaum haben: dort hatte sich um sieben Uhr morgens unser großer Sonnenschirm so verwickelt, dass er uns erhalten blieb.   

Mistral spielt mit Getreidefeld

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